BeAM und Siemens intensivieren Zusammenarbeit beim industriellen 3D-Druck im Bereich Directed Energy Deposition

Erfolgreiche Zusammenarbeit wird in den Bereichen Software und Hardware für die additive Fertigung weiter ausgebaut. Neue CNC Sinumerik One soll sukzessive in die gesamte Maschinenflotte integriert werden.

Von links: Uwe Ruttkamp, Leiter Machine Tool Systems bei Siemens Digital Industries und Vincent Gillet, CEO von BeAM.

BeAM, einer der führenden Maschinenhersteller im Bereich DED-Technologie (Directed Energy Deposition) für die additive Fertigung und der internationale Technologiekonzern Siemens haben im Rahmen der EMO 2019 die Absicht erklärt, ihre bereits erfolgreiche Zusammenarbeit noch weiter zu intensivieren. Grund dafür ist die erfolgreiche Pilotierung der Sinumerik One, der neuen CNC-Generation von Siemens. Als sogenannter „Digital Native“ wartet die neue Steuerung mit der Software zur Erstellung digitaler Zwillinge auf und trägt so zu einer nahtlosen Integration von Hardware und Software bei. BeAM hat als erster Maschinenbauer seine Additive Manufacturing Maschine Modulo 250 mit einer Sinumerik One ausgestattet. Auf der EMO 2019 wird diese weltweit erste AM-Maschine, die mit einer Sinumerik ONE ausgestattet ist, auf dem Siemens-Messestand in Halle 9, Stand H50, der Öffentlichkeit vorgestellt. Besucher der EMO können dort zusehen, wie an der Maschine die Programmsimulation durch den Digital Twin of Production in der Software NX Virtual Machine angewendet wird. „Wir freuen uns sehr, durch die Integration der neuen Sinumerik One die Brücke zwischen virtueller Simulation und tatsächlichem Materialauftrag auf unserer neuen Maschine Modulo 250 zu schlagen. Dies eröffnet unseren Industriekunden neue Möglichkeiten, weitere DED-Technologie in ihre Wertschöpfungskette zu integrieren und deren Nutzung zu optimieren“, erklärt Vincent Gillet, CEO von BeAM.

In der zukünftigen Zusammenarbeit ist vorgesehen, sukzessive die Maschinenflotte von BeAM mit Sinumerik One auszustatten. Zudem wird die Implementierung von BeAM AM-Maschinen in die durchgängigen Additive Manufacturing Lösungen des Digital Enterprise Portfolios angestrebt. Das bedeutet, dass insbesondere gemeinsame Entwicklungen und Anpassungen von CAD / CAM-Funktionen in Siemens NX angegangen werden sollen. Auch bei den Themen Datenverwaltung mit Teamcenter, Implementierung in MES / MOM-Systemen, Prozessregelung und Unterstützung von Prozessüberwachungs- und Servicefunktionen von Siemens MindSphere und Edge- Funktionalität will man zukünftig enger kooperieren. „Eine rasche Industrialisierung der additiven Fertigung geht Hand in Hand mit einer digitalen Transformation und kann nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Experten aus den Bereichen Software und Hardware sowie dem Bereich industriellem 3D-Druck zum Tragen kommen, wie es bei Siemens und BeAM der Fall ist. Durch den Einsatz der Digitalen Zwillinge über die gesamte Wertschöpfungskette vom virtuellen Design bis hin zum realen Bauteil gewährleistet auch beim Thema Additive Manufacturing Digitalisierung höchste Effizienz, Produktivität und Datentransparenz des gesamten Produktionsprozess sowie höchste Qualität des hergestellten Bauteils“, erklärt Uwe Ruttkamp, Leiter Machine Tool Systems bei Siemens Digital Industries.

Diese Presseinformation sowie Bildmaterial finden Sie unter: https://www.beam-machines.fr/espace-presse-impression-3d

Weitere Informationen zur additiven Fertigung bei Siemens finden Sie unter: www.siemens.de/additive-manufacturing

Weitere Informationen zu Sinumerik One finden Sie unter: www.siemens.de/sinumerik-one

 

Ansprechpartner für Journalisten:

Bei Siemens AG:

Katharina Lamsa

Telefon: +49 911 895-7975

E-Mail: katharina.lamsa@siemens.com

Bei BeAM:

Frédéric Le Moullec

Telefon: +33 3 88 60 87 62

E-Mail: contact@beam-machines.com

Gemeinsame Presseinformation von Siemens und BeAM

Siemens Digital Industries (DI) ist ein Innovationsführer in der Automatisierung und Digitalisierung. In enger Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden, treibt DI die digitale Transformation in der Prozess- und Fertigungsindustrie voran. Mit dem Digital-Enterprise-Portfolio bietet Siemens Unternehmen jeder Größe durchgängige Produkte, Lösungen und Services für die Integration und Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette. Optimiert für die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Branchen, ermöglicht das einmalige Portfolio Kunden, ihre Produktivität und Flexibilität zu erhöhen. DI erweitert sein Portfolio fortlaufend durch Innovationen und die Integration von Zukunftstechnologien. Siemens Digital Industries hat seinen Sitz in Nürnberg und beschäftigt weltweit rund 75.000 Mitarbeiter.

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 170 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist weltweit aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Stromerzeugung und -verteilung, intelligente Infrastruktur bei Gebäuden und dezentralen Energiesystemen sowie Automatisierung und Digitalisierung in der Prozess- und Fertigungsindustrie. Durch das eigenständig geführte Unternehmen Siemens Mobility, einer der führenden Anbieter intelligenter Mobilitätslösungen für den Schienen- und Straßenverkehr, gestaltet Siemens außerdem den Weltmarkt für Personen- und Güterverkehr. Über die Mehrheitsbeteiligungen an den börsennotierten Unternehmen Siemens Healthineers und Siemens Gamesa Renewable Energy gehört Siemens zudem zu den weltweit führenden Anbietern von Medizintechnik und digitalen Gesundheitsservices sowie umweltfreundlichen Lösungen für die On- und Offshore-Windkrafterzeugung. Im Geschäftsjahr 2018, das am 30. September 2018 endete, erzielte Siemens einen Umsatz von 83,0 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 6,1 Milliarden Euro. Ende September 2018 hatte das Unternehmen weltweit rund 379.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

BeAM, created in December 2012, is a pioneer in designing and producing industrial metal additive manufacturing machines using the DED technology (Directed Energy Deposition). BeAM works closely with its customers and business partners to develop and industrialize manufacturing and repair processes with feasibility assessments, pilot production, sales of systems, training and technical support. BeAM is headquartered in Strasbourg, France and has two Solutions Centers, one in Cincinnati, Ohio and one in Singapore. This global presence of engineers trained by BeAM contributes to accelerating the adoption of its innovative technology, while offering engineering services 

for local industrial companies. DED is an Additive Manufacturing process where focused thermal energy is used to fuse materials by melting them as they are deposited. In June 2018, BeAM joined the AddUp Group, a manufacturer of 3D printing machines and production lines based in Clermont-Ferrand. AddUp is a joint-venture between Fives and Michelin, which employs more than 380 people.